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Diplomatic Documents of Switzerland, vol. 1994, doc. 42
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| Archive | Swiss Federal Archives, Bern | |
| Archival classification | CH-BAR#E4260E-05#2021/127#753* | |
| Dossier title | Russland. Russische Föderation. Kriminalpolitik u. Polizeirecht. Internationale polizeiliche Zusammenarbeit. 2. Teil: Besuch von Bundesrat A. Koller in Moskau. 10. / 13.09.1994. (1994–1994) | |
| File reference archive | 4.260.0 |
| Archive | Swiss Federal Archives, Bern | |
| Archival classification | CH-BAR#E4010A#2000/265#2689* | |
| Dossier title | SOWJETUNION (UDSSR) (1989–1996) | |
| File reference archive | 960.18.00.89 |
| Archive | Swiss Federal Archives, Bern | |
| Archival classification | CH-BAR#E8812#1998/341#237* | |
| Dossier title | BR-Sitzung vom 19. Oktober Fremdarbeiterregelung, N16 Transjurane (1994–1994) | |
| File reference archive | 1 |
| Archive | Swiss Federal Archives, Bern | |
| Archival classification | CH-BAR#E2023A-01#2005/37#742* | |
| Dossier title | Visites officielles (relations avec la Suisse), Band 1 (1994–1994) | |
| File reference archive | o.121.40(2) |
dodis.ch/67907Gespräche des Vorstehers des EJPD, Bundesrat Koller, in Moskau vom 10. bis 13. September 19941
Mein Besuch in Russland2
Auf Einladung der russischen Regierung weilte ich vom 10.–13. September in Moskau. Anlass des Besuches war die Unterzeichnung zweier Memoranden (Zusammenarbeit bei der Rechtshilfe und polizeiliche Zusammenarbeit).3 Im Verlauf meiner Visite bin ich mit dem ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten, O. Soskowez, mit Innenminister Vladimir ’Erin,4 Justizminister Kalmykow und Herrn Baturin, Sicherheitsberater von Präsident ’Elzin, zusammengetroffen.
Die beiden Memoranden bringen für die Schweiz keine neuen Verpflichtungen, eröffnen ihr aber die Möglichkeit, bis zum Beitritt Russlands zu bestehenden multilateralen Rechtsinstrumenten, mit der Russischen Föderation auf reziproker Grundlage zusammenzuarbeiten. Zudem hatten die verantwortlichen Chefbeamten meines Departements Gelegenheit, Arbeitskontakte zu ihren russischen Kollegen zu knüpfen und zu vertiefen.5 Beides ist wichtig, weil der Faktor Zeit bei der Bekämpfung des Organisierten Verbrechens ausschlaggebend ist.
Der 1. Stellvertretende Regierungschef Soskowez betonte, dass trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten, die man aber keinesfalls als Krise bezeichnen dürfe, eine gewisse Stabilität Einzug halte, was er in erster Linie auf ein «Friedens-Übereinkommen» zwischen den Parteien, den Sozialpartnern und dem Präsidenten zurückführt.6 Die «Perestrojka der Wirtschaft» gehe weiter und stehe vor der grossen Herausforderung, die neue Militärdoktrin volkswirtschaftlich umzusetzen. Dies bedeute, dass mehrere 1000 Betriebe umstrukturiert und mehrere 10 000 Arbeitnehmer umgeschult und anderweitig beschäftigt werden müssen. Die Zahlungsrückstände der ehemaligen Sowjetrepubliken für Erdöl und Erdgas bezifferte mein Gesprächspartner mit 2 Mia US$. Russland stehe in einer Phase des primären Kapitalaufbaus, wobei sich legale und kriminelle Strukturen bilden. In der Schweiz seien mindestens drei russische Mafia-Gruppierungen, eine aus Moskau und zwei aus Krasnodar, aktiv, welche sich vor allem mit Autoschieberei, Gelderpressung und Diebstahl befassen.7 Soskowez «hofft», dass die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Parlament die zügige Verabschiedung wichtiger Gesetze erlauben werde. Es sei allerdings klar, dass 70 Jahre ideologischer Prägung nicht so ohne weiteres in drei Jahren verändert werden können. Die Banken würden lieber «aus Geld mehr Geld machen, als ihre Mittel in den industriellen Aufbau investieren». Auf die Notwendigkeit angesprochen, auch in Russland im Interesse der volkswirtschaftlichen Entwicklung eine brauchbare Bankenaufsicht zu instituieren, meinte Soskowez, die russische Wirtschaft könne nicht so ohne weiteres mit der Wirtschaft anderer Länder verglichen werden, man habe im übrigen Staatskontrollen satt und wolle den Markt wirken lassen. Punkto Visafragen meinte Soskowez, früher hätte der KGB die Russen an der Ausreise gehindert, nun seien es die Schweizer Polizeibehörden, die sie an der Einreise hindern wollten.8
Mit Herrn Innenminister ’Erin habe ich mich mehrmals getroffen.9 Nach der Unterzeichnung des Memorandums zwischen dem EJPD und dem Innenministerium betreffend die gegenseitige Zusammenarbeit fand eine gut besuchte Pressekonferenz statt. ’Erin beurteilt die Wirtschaftsentwicklung ähnlich wie Soskowez. Die Talsohle sei überschritten; die Getreideproduktion sei gut, weshalb weniger Futtermittel und Mais im Ausland beschafft werden müssten; die Leute hätten für den Winter genügend zu essen und für die Beheizung stünde ausreichend Energie zur Verfügung. Das Parlament und die demokratischen Strukturen hätten «ihren Platz gefunden». Für den Herbst seien Demonstrationen der «oppositionellen Kräfte» zu erwarten, doch brauche man sich darüber «keine Sorgen» zu machen, weil die oppositionelle Basis nicht breit genug sei, um Unruhen zu erzeugen und das Innenministerium «über genügend Mittel zur Kontrolle der Situation» verfüge. Im Nordkaukasus sei die Situation nach wie vor besorgniserregend, Tschetschenien bleibe aber trotz Unabhängigkeitserklärung russisch, auch wenn nicht vorgesehen sei, dazu «Gewalt anzuwenden».10 ’Erin betonte die Notwendigkeit einer «bürgerfreundlichen Polizei» und erwähnte fast im gleichen Atemzug die ruhige Situation, welche das Innenministerium während der «Spiele des Guten Willens» in St. Petersburg aufrecht zu erhalten wusste.11 ’Erin bekundete Interesse an unseren Erfahrungen mit den neuen Geldwäschereigesetzen und teilte meine Auffassung, wonach das Organisierte Verbrechen und die illegalen Wanderungen nach dem Ende des kalten Krieges zu den grössten Bedrohungen gehören.12 ’Erin erwartet, dass Russland bald Mitglied des Europarates sein werde.
Justizminister Kalmykow, mit dem ich das Memorandum über Rechtshilfe in Zivil- und Strafsachen unterzeichnete, entwarf ein betont optimistisches Bild von der Zusammenarbeit zwischen Exekutive und Parlament. Er wies auf laufende Arbeiten an einem neuen Zivilgesetzbuch und einem neuen Strafgesetzbuch hin. Beide Vorlagen wurden dem Parlament bereits überwiesen und es sei damit zu rechnen, dass sie in der ersten Hälfte 1995 verabschiedet würden. Das Zivilgesetzbuch knüpfe an seinen 1933 ausser Kraft gesetzten Vorgänger an, der sich in der Zeit der Neuen Ökonomischen Politik (NEP) bewährt habe. Auch Kalmykov ist der Auffassung, dass der Beitritt zum Europarat bald vollzogen werden könne, weshalb sich der Abschluss eines bilateralen Rechtshilfeabkommens nicht aufdränge;13 darüberhinaus sei Präsident ’Elzin bereits eine Vorlage für den Beitritt zur Rechtshilfekonvention und zur Auslieferungskonvention unterbreitet worden. Weitere wichtige Gesetzesarbeiten betreffen Zivil- und Strafprozessordnungen, ein Verwaltungsrecht und einen Wohnungskodex. Vor allem gehe es aber darum, der Justiz eine echte Unabhängigkeit zu geben. Hier ginge es nicht nur um die gesetzliche Basis sondern ebenso um Fragen einer fehlenden Tradition. Der Prozess der Wende sei aber irreversibel und man sei gerade hier auf Hilfe des Auslandes angewiesen, wobei jene der Schweiz, Deutschlands und der USA, auf Grund ihrer föderalen Strukturen, von besonderer Bedeutung seien.14
Mit Herrn Baturin, der in Sicherheitsfragen massgeblichen Einfluss auf den Präsidenten hat, besprach ich zunächst Fragen der Zukunft der KSZE.15 Russland setze nicht zuletzt deshalb grosse Hoffnungen in diese Organisation, weil sie effektiver sei als die NATO – mein Gesprächspartner lässt die Unzufriedenheit Russlands über die Jugoslawien-Aktion16 durchblicken – es gelte, die Strukturen zu verbessern und sie wirksamer zu machen. Ich erwiderte, es bestehe an der KSZE als solches ein gemeinsames Interesse all jener Länder, die in näherer Zukunft nicht Mitglied der NATO werden können oder wollen. Baturin stimmte meiner Analyse, wonach innerhalb der GUS zahlreiche Sicherheitsprobleme bestehen, unumwunden zu.17 Die Probleme beginnen beim Wirtschaftsbereich und umfassen das ganze Bedrohungsspektrum inklusive bewaffnete Konflikte. Die interne Lage werde akzentuiert durch Flüchtlinge, welche bei praktisch inexistenten Grenzkontrollen («Grenze erinnert an einen durchlöcherten Löffel, den man verwenden will um Wasser zu schöpfen») nach Russland (zurück)strömen. Den Migrationsdruck Richtung Westen schätzt Baturin derzeit für gering ein; die seinerzeitigen Prognosen der Wiener Konferenz hätten an der oberen Grenze noch wahrscheinlicher Zahlen gelegen.18 Immerhin: 1% der russischen Bevölkerung machen einige Millionen Menschen aus. Auf die Frage, was denn nach START 1 und 2 mit dem Plutonium der zu verschrottenden Gefechtsköpfe zu geschehen habe, geht Baturin nicht ein – woraus ich schliesse, dass für das Problem noch keine Lösung in Sicht ist. Demgegenüber betonte Baturin, dass die Situation bezüglich Nuklearmaterialien in Deutschland «übertrieben» dargestellt worden sei; es gebe zwar unbestreitbar Einzelfälle, doch mute es merkwürdig an, dass Material, welches von Russland in den Nahen Osten gelangen sollte, ausgerechnet über das gut kontrollierte Deutschland transportiert werde, wenn gleichzeitig die Grenze in Aserbeidjan praktisch inexistent sei.19 Nach einer kurzen, von Baturin initiierten Diskussion über den allfälligen Nutzen der Rechtsharmonisierung für die Wirtschaftsentwicklung, kommt überraschend die Frage, ob wir den Auslieferungsvertrag von 1871 zwischen der Schweiz und Russland als noch in Kraft befindlich ansähen.20
Am Rande des Besuchs fand ein Treffen einiger Delegationsmitglieder mit dem Stellvertretenden Direktor des Föderativen Abwehrdienstes21 statt. Dabei wurden künftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit geprüft und positiv beurteilt.22
- 1
- CH-BAR#E4010A#2000/265#2689* (960.18.00.89). Diese Informationsnotiz an den Bundesrat wurde vom Vorsteher des EJPD, Bundesrat Arnold Koller, unterzeichnet und von dessen persönlichen Mitarbeiter, Martin von Walterskirchen, verfasst. Kopien gingen an die Direktoren aller Bundesämter des EJPD sowie an Bundesanwältin Carla Del Ponte. Für die Verteilerliste vgl. das Faksimile dodis.ch/67907.↩
- 2
- Vgl. auch die Dienstreiseberichte des Direktors des Bundesamts für Polizeiwesen (BAP) des EJDP, Anton Widmer, vom 18. Oktober 1994, dodis.ch/64619, sowie vom 10. November 1994, dodis.ch/67906. Für das Programm vgl. das Dossier CH-BAR#E4260E-05#2021/127#753* (4.260.0). Für den Besuch des Vorstehers des EVD, Bundesrat Jean-Pascal Delamuraz, in Moskau vom 12. und 13. Mai 1994 vgl. DDS 1994, Dok. 21, dodis.ch/64493; für denjenigen des Vorstehers des EDA, Bundesrat Flavio Cotti, vom 15. bis 17. Juni 1994, vgl. die Zusammenstellung dodis.ch/C2624.↩
- 3
- Absichtserklärung zwischen dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement und dem Justizministerium der russischen Föderation über die Zusammenarbeit im Bereich der Rechtshilfe in Zivil- und Strafsachen sowie Memorandum zwischen dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement und dem Innenministerium der russischen Föderation betreffend die gegenseitige Zusammenarbeit, beide vom 12. September 1994, dodis.ch/69174 bzw. dodis.ch/64620.↩
- 4
- Gemeint ist der russische Innenminister Wiktor Jerin.↩
- 5
- Neben seinem persönlichen Mitarbeiter von Walterskirchen und dem Chef Öffentlichkeitsarbeit des Generalsekretariats des EJPD, Viktor Schlumpf, begleiteten Bundesrat Koller und seine Frau Erica Koller BAP-Direktor Widmer, der Chef der Bundespolizei (Bupo), Urs von Daeniken, sowie der Chef der Sektion Internationale Rechtshilfe, Strafvollstreckungsbegehren des BAP, Beat Frey.↩
- 6
- Zur innenpolitischen Lage in Russland vgl. die Hintergrundnotiz von Urs Bucher von der Politischen Abteilung I des EDA vom 25. August 1994, dodis.ch/69198.↩
- 7
- Vgl. dazu die Notiz der Bupo Organisierte Kriminalität in Russland mit Bezügen zur Schweiz vom 21. August 1994, dodis.ch/69175, sowie die Notiz von Sektionschef Frey vom 18. August 1994, dodis.ch/69777.↩
- 8
- Am 17. August 1994 erliess das Bundesamt für Ausländerfragen (BFA) des EJPD neue Weisungen für die Behandlung der Visumgesuche von Angehörigen der ehemaligen Sowjetunion, dodis.ch/67833. Vgl. dazu auch das Grundsatzpapier des BFA Visumproblematik mit Russland, dodis.ch/69210, sowie die Informationsnotiz von BFA-Vizedirektor Robert Eugster an Bundesrat Koller vom 7. November 1994, dodis.ch/69199. Zudem beschloss der Bundesrat am 24. August 1994 auf Antrag des EJPD, dem russischen Politiker Wladimir Schirinowski die Einreise zu verweigern, vgl. das BR-Prot. Nr. 1319, dodis.ch/69536.↩
- 9
- Bereits am 24. Juni 1994 empfing Bundesrat Koller Innenminister Jerin zu einem Arbeitsgespräch in Bern, vgl. dodis.ch/67214.↩
- 10
- Vgl. dazu die Zusammenstellung Erster Tschetschenienkrieg (1994–1996), dodis.ch/T2571.↩
- 11
- Die Goodwill Games waren ein internationaler Sportwettbewerb, der im Sommer 1994 in St. Petersburg ausgerichtet wurde.↩
- 12
- Vgl. dazu die für Bundesrat Koller anlässlich des Besuchs verfassten Speaking notes betreffend Das rechtliche Instrumentarium der Schweiz zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens und der Geldwäscherei sowie zu den von der Schweiz getroffenen Massnahmen zur Bekämpfung der Geldwäscherei im Zusammenhang mit illegalen Aktivitäten von russischen Staatsangehörigen, dodis.ch/69740 bzw. dodis.ch/69741. Vgl. auch DDS 1992, Dok. 25, dodis.ch/61286, sowie das BR-Prot. Nr. 38 vom 12. Januar 1994, dodis.ch/64982.↩
- 13
- Vgl. die Notiz des stv. Vizedirektors der Abteilung für internationale Angelegenheiten des Bundesamts für Justiz (BJ) des EJPD, Philippe Boillat, vom 31. August 1994, dodis.ch/69776.↩
- 14
- Zu den Unterstützungmöglichkeiten der Schweiz im zivilen Bereich vgl. die Notiz von BJ-Vizedirektor Wolfgang Wendrich an Bundesrat Koller vom 1. September 1994, dodis.ch/69742.↩
- 15
- Zum KSZE-Gipfeltreffen vom Dezember 1994 in Budapest vgl. DDS 1994, Dok. 59, dodis.ch/67456.↩
- 16
- Zur Durchsetzung des vom UNO-Sicherheitsrat auferlegten Flugverbots über Bosnien und Herzegowina verübte die NATO ab Frühjahr 1994 Luftangriffe auf bosnisch-serbische Kampfflugzeuge und später auch auf Bodenziele. Vgl. auch DDS 1994, Dok. 12, dodis.ch/68979, Punkt 5, sowie die Notiz des Politischen Sekretariats des EDA vom 18. April 1994, dodis.ch/69668.↩
- 17
- Für eine Analyse der Sicherheitslage in Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) vgl. die Notiz der Bupo vom 31. August 1994, dodis.ch/69752.↩
- 18
- Zur Ost-West-Migrationskonferenz vom 24. und 25. Januar 1991 in Wien vgl. die Informationsnotiz des EJPD an den Bundesrat, dodis.ch/57736; zum Stand der Umsetzungsarbeiten vgl. die Notiz des Vizedirektors des Bundesamts für Flüchtlinge des EJPD, Gottfried Zürcher, vom 9. November 1994, dodis.ch/68660.↩
- 19
- Vgl. dazu die Notiz der Bupo Illegaler Handel mit Nuklearmaterial mit Bezug zu Russland vom 31. August 1994, dodis.ch/69739.↩
- 20
- Auslieferungsvertrag zwischen der Schweiz und Russland vom 17./5. November 1873, AS, 1873, S. 452–459, und BS, 1947, VII, S. 251–257. Anlässlich des Besuchs des russischen Aussenministers Andrei Kosyrew bei Bundesrat Cotti in Bern am 2. September 1993 war in einem Briefwechsel festgehalten worden, der Vertrag bleibe provisorisch in Kraft, müsse jedoch Gegenstand einer gesonderten Untersuchung bilden, vgl. dodis.ch/62982.↩
- 21
- Generalmajor Walentin Sobolew. Zum Treffen vgl. die Notiz von Bupo-Chef von Daeniken vom 19. September 1994, dodis.ch/69738. Vgl. ferner die Notiz der Bupo Russland: Nachrichtendienste vom 31. August 1994, dodis.ch/69747.↩
- 22
- Vgl. dazu die Stellungnahme des Chefs der Politischen Abteilung I des EDA, Botschafter Franz von Däniken, vom 20. Dezember 1994, dodis.ch/69460.↩
Relations to other documents
| http://dodis.ch/67907 | see also | http://dodis.ch/64619 |
| http://dodis.ch/67907 | see also | http://dodis.ch/67906 |
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