Lingua: tedesco
8.5.1995 (lunedì)
Eindrücke aus Rwanda ein Jahr nach dem Beginn des Genozids. Stellungnahme zum Kommentar von Herrn Henri-Philippe Cart, Vizedirektor der DEH, vom 25.4.1995 – gerichtet an die Politische Abteilung II
Appunto (No)
Ein Jahr nach dem Genozid ist Ruanda von einer angespannten Atmosphäre geprägt, dominiert von einer durchsetzungsstarken Armee im Dienst der Tutsi-Minderheit, die ihre Macht absichert, während die nationale Versöhnung in den Hintergrund rückt. Trotz offizieller Zurückhaltung wird die Entwicklungshilfe faktisch wieder aufgenommen. Angesichts der fragilen Lage erscheint ein rein nationales Engagement kurzsichtig; nur ein regionaler Ansatz verspricht nachhaltige Stabilität.
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