Sprache: Deutsch
20.4.1995 (Donnerstag)
Nr. 18. Eindrücke aus Ruanda ein Jahr nach dem Beginn des Genozids
Telex (Fernschreiben) (Tx)
Ein Jahr nach dem Genozid dominiert das Militär das öffentliche Leben in Ruanda und unterdrückt gezielt die Hutu-Bevölkerung, während die Regierung kaum Einfluss hat und radikale Kräfte die Kontrolle übernehmen. Internationale Forderungen nach Versöhnung verhallen, da die Führung ausländische Einmischung ablehnt. Die Schweiz betreibt faktisch bereits wieder Entwicklungshilfe, obwohl eine politische Strategie fehlt. Empfohlen wird Zurückhaltung und der Einsatz eines unabhängigen politischen Beobachters vor Ort.
Aktenzeichen: B.73.Rwanda.0
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