Classement thématique série 1848–1945:
2. RELATIONS BILATÈRALES
2.23. UNION SOVIÉTIQUE
Printed in
Diplomatic Documents of Switzerland, vol. 14, doc. 80
volume linkBern 1997
more… |▼▶Repository
| Archive | Swiss Federal Archives, Bern | |
▼ ▶ Archival classification | CH-BAR#E2001D#1000/1558#8* | |
| Old classification | CH-BAR E 2001(D)1000/1558 1 | |
| Dossier title | Sowjetrussische Einkaufs- und Abnahmekommission; Frage der Errichtung einer schweiz. Handelsvertretung in Moskau (1941–1941) | |
| File reference archive | B.15 • Additional component: Russland: Anerkennung Sowjet-Russlands |
dodis.ch/47266
Nous avons l’honneur de nous référer aux conversations téléphoniques que vous avez eues avec notre Département au sujet du retour en URSS de la Commission commerciale soviétique actuellement en Suisse.
Le refus du permis de transit par les autorités allemandes nous met dans une situation difficile. Nous attacherions du prix à savoir si la fin de non-recevoir opposée par le Gouvernement du Reich à notre demande doit être considérée comme définitive ou si, au contraire, il y a quelque chance que l’affaire puisse être réglée à l’occasion d’un échange avec des ressortissants allemands retenus en Russie2. Nous vous prions de vouloir bien soulever cette question auprès de l’autorité compétente et nous faire connaître vos impressions dès que possible.
- 1
- Lettre (Copie): E 2001 (D) 9/1. Paraphe: AW.↩
- 2
- A Berne, on était informé grâce à l’écoute de conversations téléphoniques entre la Légation d’Allemagne et le Ministère allemand des Affaires étrangères de l’idée d’un éventuel marchandage à propos du retour des Russes de Suisse dans leur pays. Le 16 juillet, à deux reprises, il y eut des conversations téléphoniques: Le premier appel est de Berlin, Auswärtiges, Geheimrat Albrecht, à 13 h 16: Albrecht: Ich rufe an wegen der beabsichtigten Ausreise mehrerer Russen, die da als Abnahmebeamte oder als irgend etwas tätig gewesen sind. Diese Russen sollten über Italien- Balkan und Türkei ausreisen. Nach unserer Auffassung handelt es sich dabei durchaus um Privatpersonen, und wir sehen eigentlich keinen Anlass, wenigstens zur Zeit, diese Russen unbelästigt durch deutschbesetztes Gebiet hindurchzulassen. Bibra: Ich bin genau im Bilde über diese Sache. Albrecht: Die Russen sind doch noch nicht ausgereist? Bibra: Nein, nein. Albrecht: Sollte sich mit der Zeit eine Gelegenheit geben, von den Russen etwas zu verlangen, kann man es ja noch einmal prüfen. Bibra: Ich werde es Kordt übermitteln. Le deuxième appel est de von Bibra, Légation d’Allemagne à Berne, à 18 h 40: Bibra: Wenn Herr Albrecht nicht da ist, geben Sie mir den Herrn an den Apparat, der sich mit diesen Russensachen befasst. (Es kommt ein Geheimrat S... in Berlin ans Telephon.) Um 1330 hat mich Herr Albrecht angerufen, wegen dieser Russen, die hier in der Schweiz sind. S.: Es ist ein Telegramm da wegen 30 Sovietangehörigen, Mitglieder der Einkaufskommission wonach die Durchreise erlaubt ist. Das steht wohl nicht im Einklang mit dem, was Ihnen Albrecht gesagt hat. Bibra: Darum telephoniere ich. Sagen Sie ihm, die Anregung sei überhaupt von der deutschen Regierung ausgegangen. Vor 10 Tagen hat sich die schweizerische Gesandtschaft darüber in Berlin unterhalten. Und da hätte das Amt gesagt, hängt diese doch einfach an. Ein russisches Interesse bestehe nicht. Die Russen würden die Leute wahrscheinlich fallen lassen. Es ist ein schweizerisches Interesse. Die Schweizer möchten die Gesellschaft gerne los sein. Allerdings geht der Zug ab Vichy übermorgen. S.: Es müsste also beschleunigt geschehen. Bibra: Der Kappeler, der Gesandtschaftsrat hätte vor 10 Tagen die Sache schon einmal angerührt. Und da habe man ihm einfach gesagt, aber man konnte mir nicht sagen, wer das sagte; Ihr schiebt sie einfach mit dem Transport von Vichy ab. S.: Ich will es so rasch wie möglich zur Entscheidung bringen. Bibra: Vielen Dank (E 2001 (D) 9/1).↩
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