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PA/AA; R 108123; R 108124; R 108125
Information Independent Commission of Experts Switzerland-Second World War (ICE) (UEK)
Info UEK/CIE/ICE ( deutsch français italiano english):
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Signatur: PA/AA R 108123


Dossiertitel: AA Ha Pol IIa, Schweiz, Lieferungen Schweiz, Band 1, 5/1936 - 4/1942
Umfang: ca. 300 S.
Kurzbeschrieb: Eisenlieferungen Deutschlands an die Schweiz; Korrespondenz über Einzelfirmen, meist Wünsche von Schweizer Firmen, für Deutschland zu liefern gekoppelt mit Forderung nach Rohstofflieferungen aus Deutschland; auch Wünsche deutscher (bzw. deutschbesetzter) Firmen auf Lieferungen von Schweiz für Wehrmachtsaufträge.


erwähnte Firmen (u.a.):

Maag AG
Auergesellschaft AG, Berlin
Reishauser-Werkzeuge AG, Zürich
Marathon Edelstahl AG Zürich (Krefeld)
Hahn & Kolb, Stuttgart
MAS Maschinenfabrik in Zlin (Protektorat), Konzernfabrik der Bata AG
Meienberg & Co., Zürich
Brandenburg & Cie., Zug
Wieland Werke
Buss AG, Basel
Karrer & Co., St. Gallen
Theurillat et Cie., Porrentruy
Huot, Les Bois
La Béroche, Chez le Bart
Werkzeug-Union GmbH (Schweizer Organisation des Ingenieurbüros Dr. Otto May)
Aluminium-Industrie AG, Laussanne-Ouchy
Lonza AG
Hans Trepp, Bern (Zündschnur)



Einzelne Dokumente:


Liste von Oberst Fierz (KTA) [vgl. vom Selzam an AA Berlin, 13.7.1940]: "Aufstellung über die Lieferung von Kriegsmaterial nach Deutschland", 18.6.1940


[KOPIE]

eine Spalte schlecht lesbar.


Köcher (im Konzept gez.) an AA Berlin, 21.9.1940


Dem "schweizerischen Ersuchen auf zusätzliche Lieferung von Eisen und Eisenhalbzeug" kann wahrscheinlich nicht entgegengekommen werden. Schweizer Delegation deshalb enttäuscht.
Stampfli habe dringend gebeten, aus den Entscheid nochmals zurückzukommen.
"Besonders wies er darauf hin, dass Produzenten in Luxemburg, Belgien und Frankreich, auch in Böhmen und Mähren, zu zum teil umfangreichen Lieferungen von Eisenhalbzeug und Walzprodukten verpflichtet seien. Auch im Hinblick darauf, dass die Schweizer Volkswirtschaft sich unter den neuen Abmachungen - in Erkenntnis der neuen Verhältnisse in Europa - auf eine Vertiefung der deutsch-schweizerischen Wirtschaftsbeziehungen eingestellt habe, die Schweiz dementsprechend an Deutschland sowohl eine Reihe sehr wichtiger Fertigprodukte der Rüstungsindustrie als auch Erz und Schrott liefere, hoffe er, dass ausser dem Material, für das bereits Lieferungsverpflichtungen beständen, der Schweiz weitere Quanten aus dem Gesamtraum der Deutscher Hoheit unterstehenden Gebiete zur Verfügung gestellt werden würden. Die Verhältnisse seien so, dass ohne solche zusätzliche Lieferungen ein Weiterbestehen der Schweizer Volkswirtschaft sich nicht vorstellen lasse."
Köcher schliesst sich diesen Ausführungen an.
"Wie ich in diesem Zusammenhang höre, beabsichtigt Schweizer Regierung, auch durch einen der hervorragendsten Repräsentanten ihrer Wirtschaft die Angelegenheit in Berlin zur Sprache bringen zu lassen. Voraussichtlich wird die Wahl auf den Winterthurer Industriellen und vorübergehenden Gesandten in Washington Sulzer fallen. Ich wäre dankbar, wenn der Betreffende von massgebenden Persönlichkeiten empfangen würde."


Notiz an Sabath (ohne Signatur), 10.10.1940


Sulzer, Präsident Gebrüder Sulzer AG und Präsident SHIV und
von Freudenreich, Inhaber der Eisen- und Metall AG in Zürich (Vertreter von Otto Wolff) und Schweizer Vertreter der Firma Röchling planen, nach Berlin zu kommen "zu den seinerzeit verabredeten Besprechungen" [siehe oben].


Schweizerische Delegation, "Aufzeichnung", 18.9.1940


"Die Firma Buss A.G., Basel, teilt mit, dass sie in der Lage wäre, mit sehr kurzen Lieferfristen folgende Produkte zu liefern:"
Eisenkonstruktionen für Brücken, Industriebauten, Kran-Brücken; Behälterkonstruktionen für Zysternenwagen, Tankanlagen für Flüssigkeiten; Apparate für chemische Industrien in Eisen, Kupfer, Aluminium und rostfreiem Stahl.
"Die Firma Buss A.G. müsste die Möglichkeit haben, die zur Herstellung der obigen Produkte nötigen Rohstoffe und Halbfabrikate aus Deutschland oder den von Deutschland besetzten Gebieten zu beziehen."
[zum Angebot Buss umfangreiche Korrespondenz]


Deutsche Gesandtschaft Bern (v. Selzam) an AA Berlin, 17.1.1941, "Betr.: Angebot der Firmen 'Stahlrohr A.G.' und 'Hubschmied & Lanz' in Murgenthal auf Uebernahme von Lieferungen für den deutschen Heeresbedarf"


[KOPIE]

"Der als deutschfreundlich bekannte Delegierte des Verwaltungsrats und Direktor der 'Zürcher Lagerhaus A.G.' in Zürich, Otto Daetwyler, der seit einiger Zeit bei der Firma 'Stahlrohr A.G.' in Murgenthal massgebend beteiligt ist," gibt folgende Meldung (durch Vermittlung der Deutschen Handelskammer in Zürich): Firma Stahlrohr AG in Murgenthal sei bereit, für den Heeresbedarf Deutschlands zu arbeiten und Geschosskörper herzustellen. Der Technische Leiter der Firma, Lanz, ist gleichzeitig Mitinhaber der Firma "Hubschmied & Lanz" in Murgenthal, die für die Eidg. KTA arbeitet. Man könnte die Kapazitäten beider Firmen zusammenlegen und "insbesondere auch in grösserem Umfange Bestandteile für Zünder, Granaten, Handgranaten usw. für Deutschland herstellen". Voraussetzung wären deutsche Eisenlieferungen.


Augenthaler (RWM) an AA Berlin, 28.1.1941


Wegen Erschöpfung der Wertgrenzen kommen Bestellungen bei Firma Stahlrohr AG Murgenthal "leider nicht in Betracht".


"Bericht über die Reise von Wi Rü Amt/Ro I und II nach der Schweiz und das Verhandlungsergebnis mit der Kriegstechnischen Abteilung des Eidgenössischen Militärdepartement vom 19. - 25.10.1941", 25.10.1941 (hektographiert)


[KOPIE]

Bericht über eine Reise mit RWiM, OKW [Wi] Rü Amt, Diko. Auf schweizerischer Seite: KTA, Schweizer Syndikat der Eisen- und Metallbranche. Einzelne Punkte: Eisen und Stahl, Nichteisenmetalle. "Forderungen auf Betriebsmittel (Kohle, Mineralöl usw.) wurden auf schweizer Seite überhaupt nicht erhoben, dagegen wurde die Frage der Bereitstellung anderer Betriebsmittel (insbesondere [xxx] und Werkzeugstahl) angeschnitten, jedoch ihre Beistellung nicht als Bedingung für die Ausführung der Aufträge gestellt."


Telegramm Koecher an AA Berlin, 14.11.1941


"Handelsabteilung macht darauf aufmerksam, dass Durchführung zweiten Barackenauftrages für Heer über 820 Baracken (geteilt in zwei Lose von 420 und 400 Stück) und weiteren Auftrag über 940 Baracken, ebenfalls für Heer, mit anderweitiger deutscher Auftragerteilung über 20000 Baracken, die über Firma Extroc in Lausanne laufe, kollidieren. Extroc ist laut Mitteilung deutscher Industriekommission für die SS tätig. Schweizer Handelssyndikat sei kapazitätsmässig zur Zeit und bis auf weiteres nicht in der Lage, beide Aufträge auszuführen. Handelsabteilung erbittet baldmöglichste Unterrichtung, welche Aufträge zur Ausführung gelangen, bezw. ob Aufträge geteilt werden sollen. Kapazität sei insgesamt bis auf weiters nur etwa 2000 Baracken. nach Fertigstellung von 2000 Baracken müsste geprüft werden, ob weitere Lieferungsmöglichkeiten gegeben. Sachbearbeiter bei OKH WA ist Ministerialrat Dolle. Bei der SS dürften die Herren Eggen und Baumann unterrichtet sein."


von Selzam (Deutsche Gesandtschaft Bern) an AA Berlin, 14.11.1941, "Schweizerische Aluminiumlieferungen nach Deutschland"


[KOPIE]

Aussprache mit Hotz: Problem "der unzureichenden französischen und italienischen Tonerdelieferungen". Schweiz habe in bezug auf die Tonerdelieferungen zuviel Aluminium geliefert.
"Herr Hotz wurde auf die Bedeutung hingewiesen, die der Frage der schweizerischen Aluminiumlieferungen bei den zuständigen deutschen Stellen beigemessen wird."
Hotz droht mit Einschränkung der Aluminiumlieferungen. Dann Diskussion, ob die Tonerdelieferungen über ein spezielles Clearingkonto laufen könnten.

Kordt (Deutsche Gesandtschaft Bern) an AA Berlin, 9.2.1942, "Betr. H. W. Eggen vom Wirtschaftsstab der SS"


[KOPIE]

Eine Firma Motosacoche SA, Genf, fragt nach einem H.W. Eggen, der im Namen des RWM vorgesprochen habe. Kordt vermutet, dass es sich um H.W. Eggen vom Wirtschaftsstab der SS handelt: "Herr Eggen, der in Verbindung mit dem Barackengeschäft verschiedentlich in der Schweiz gewesen ist, hat sich nicht mit der Gesandtschaft in Verbindung gesetzt, trotzdem er wegen der Baracken sogar mit Bundesrat Stampfli, dem Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, eine Besprechung gehabt hat."
Kordt bittet, dass solche Reisen mit der Gesandtschaft abgesprochen werden.




Signatur: PA/AA R 108124


Dossiertitel: AA Ha Pol IIa, Schweiz, Lieferungen Schweiz, Band 2, 5/1942 - 9/1943
Umfang: ca. 150 S.
Kurzbeschrieb: Rohstofflieferungen Deutschlands an die Schweiz; Korrespondenz über Einzelfirmen, meist Wünsche von Schweizer Firmen, für Deutschland zu liefern gekoppelt mit Forderung nach Rohstofflieferungen aus Deutschland; Schweizer Goldlieferungen nach Spanien und Portugal


erwähnte Firmen (u.a.):

Siegfr. Heindorf
Recta
A. Zeller
Usine Torros, Moutier
Oerlikon


Einzelne Dokumente:

Der Deutsche Devisenkommissar (Unterschrift unleserlich) an 4JP, AA, RWM, 9.5.1942, "betr. Goldausfuhr aus der Schweiz nach Spanien und Portugal"


[KOPIE]



Kommandostelle des Zollgrenzschutzes Frankreich an Deutschen Devisenkommissar in Frankreich und Deutsche Waffenstillstands-Delegation, 12.5.1942 (Abschrift), "Betrifft: Goldausfuhr aus der Schweiz")


[KOPIE]



Schweizerische Delegation, "Aufzeichnung. Deutschland. - Verrechnungsabkommen. Ausfuhr von Holzbaracken", 10.3.1942


[KOPIE]

vgl. auch von Selzam an AA Berlin, 26.6.1942 (nicht kopiert): Schweiz ist auf Holzeinfuhr angewiesen, um Baracken liefern zu können


Kommandostelle des Zollgrenzschutzes Frankreich an Deutschen Devisenkommissar in Frankreich und Deutsche Waffenstillstands-Delegation, 22.6.1942 (Abschrift), "Betrifft: Goldausfuhr aus der Schweiz")


[KOPIE]



Vermerk ohne Signatur z.H. Sabath, "Betr. Lieferung von Drehstromgeneratoren für das Donetzbecken. Kupferzuteilung", 14.7.1942


[KOPIE]

Für die Wiederingangsetzung der Stromversorgung für die Kohlenbergwerke im Donetzbecken werden 8 Drehstromgeneratoren benötigt. "Die Generatoren seien bei der Maschinenfabrik Oerlikon in Zürich aus Russenbestellungen vorhanden." Schweiz will die Maschinen liefern, aber nur bei Rohstoffkompensation. Schweiz verzögert offenbar das Geschäft, weshalb die Deutschland mit Verschärfung der Geleitscheinerteilung droht. Es kommt zu einer Einigung.
Irritierend der Satz: "Schweizerischerseits war hierzu bemerkt worden, dass gegebenenfalls auch die Schweiz nicht mehr umhin könne, bei Lieferungen nach Deutschland grundsätzlich Materialbeistellung zu fordern." [war doch immer schon so?]


Der Deutsche Devisenkommissar (Unterschrift unleserlich) an 4JP, AA, RWM, 10.8.1942, "betr. Goldausfuhr aus der Schweiz nach Spanien und Portugal"


[KOPIE]



Kommandostelle des Zollgrenzschutzes Frankreich an Deutschen Devisenkommissar in Frankreich und Deutsche Waffenstillstands-Delegation, 6.8.1942 (Abschrift), "Betrifft: Goldausfuhr aus der Schweiz")


[KOPIE]



Der Deutsche Devisenkommissar (Unterschrift unleserlich) an 4JP, AA, RWM, 11.11.1942, "betr. Goldausfuhr aus der Schweiz nach Spanien und Portugal"


[KOPIE]

[Achtung: für die Sendungen Nr. 31-44 gibt es keine Belege]



Signatur: PA/AA R 108125


Dossiertitel: AA Ha Pol IIa, Schweiz, Lieferungen Schweiz, Band 3, 12/1942 - 1/1945
Umfang: ca. 150 S.
Kurzbeschrieb: Rückstand Eisenlieferungen Deutschlands an die Schweiz; dito Kohlelieferungen. Oft aus DIKO-Akten zitiert, deshalb nicht exzerpiert. 1 Dokument kopiert.


erwähnte Firmen (u.a.):

Brown Boveri & Cie., Baden
SBB
Seeger& Co., Frankfurt
Technica, Grenchen
Deschimag-Werk Weser, Bremen
Kuser, Basel
Sulzer, Winterthur
Aluminium-Industrie, Lausanne


Dr. Maier (Deutsche Reichsbahn, Generalvertretung der Dt. Reichsbahn f.d. Schweiz, Zürich) an Deutsche Gesandtschaft Bern, 31.5.1944


SBB moniert Rückstand bei Triebradreifen. "Welchen Wert die Bundesbahnen selbst der Angelegenheit beimessen, bitte ich daraus zu entnehmen, dass der zuständige Departements-Chef, Generaldirektor Kradolfer, persönlich hiewegen bei mir vorstellig geworden ist."
"Da durch die Einschränkung des Betriebes der SBB auch deutsche Interessen in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, bitte ich um gefällige Prüfung im Benehmen mit den beteiligten Stellen, in welcher Weise wenigstens ein Teil der rückständigen Lieferungen in nächster Zeit zur Ausführung gebracht werden kann."


Telegramm Seyboth / Köcher an AA Berlin, 17.12.1944


Thema: deutsche Kohlelieferungs-Rückstände.
"Die Kohlenlieferungen seien weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, die man auf Grund der September-Besprechungen auch nach Wegfall der deutschen Lieferverpflichtungen habe hegen dürfen. Infolgedessen seien nach Schweizer Auffassung die Voraussetzungen gegeben, wegen 'veränderter Verhältnisse' die Verhandlungsklausel des Verrechnungsabkommens anzurufen und von der Eröffnung weiterer Transferkontingente überhaupt abzusehen. Im Interesse der Aufrechterhaltung der Kontinuität habe man sich aber trotz aller Bedenken entschlossen, die Abrechnung auch für November nach Massgabe des Septemberbriefes vorzunehmen, jedoch unter der Voraussetzung, dass an dem Abzug von 10% für die Einfuhr, die zu keiner Clearingzahlung führt, nicht geändert und auch die Nebenkostenquote in der bisherigen Höhe von 13,5 Mill. Franken eingesetzt wird. Die Vorausgarantierung der Stromlieferungen wurde wegen der schlechten Kohlenlieferungen zunächst überhaupt vorbehalten."


Dr. Gerbaulet, "Vermerk über die Besprechung mit Herrn Dr. Saager am 12.12. über die Frage der Beschaffung dringender Schweizer Lieferungen nach Italien", 13.12.1944


"Herr Dr. Saager wies darauf hin, dass aus den deutschen Bestellungen noch ausserordentlich dringende Einzelposten aus der Schweiz beschafft werden müssten. Auf Grund der Liste wurde festgestellt, dass es nicht tunlich ist, von Italien aus an die Firmen heranzutreten, da die firmen bei der Art der Ware sofort erkennen, dass es sich um Lieferungen für Deutschland handelt. Die Bezüge über Italien können sich nur auf Waren beziehen, deren Verbrauch in Italien immerhin geglaubt werden kann. Bestellungen, die früher von Deutschland aufgegeben waren und unmöglich in Italien benötigt werden, können nicht in Bearbeitung genommen werden.
Dr. Saager wird eine Liste derjenigen Artikel zusammenstellen, die von Italien aus in Angriff genommen werden können. Es soll Vorsorge getroffen werden, dass das Arbeitsgebiet der Diko, Bern, durch die von Italien aus aufzunehmende Tätigkeit nicht gestört wird. Eine Abstimmung mit der Diko ist selbstverständlich."


Der Generalinspektor für Wasser und Energie (i.A. Dr. Barth) an AA Berlin, 4.1.1945, "Betrifft: Verminderung der schweizerischen Stromlieferungen ab 1.1.1945"


[KOPIE]

Lieferungen des Kraftwerks Reckingen an Lonzawerke in Waldshut und Lieferungen des Kraftwerkes Laufenburg an Badenwerk sind abgeschaltet worden. Dies entspricht einer Minderung bis zu 60% der totalen Lieferungen dieser Werke nach Deutschland. Die angedrohten Abschaltungen der NOK an Badenwerk und der Kraftwerke Albbruck-Dogern und Klingnau an RWE sind bisher nicht durchgeführt worden.
Abschaltung erfolgte kurzfristig. "Nach dem Bericht von Dr. Albrecht hat das Eidgenössische Amt für Elektrizitätswirtschaft in Bern gegenüber den betreffenden schweizerischen Stromexporteuren die Exportgenehmigung durch entsprechende Verfügung aufgehoben oder eingeschränkt. Inwieweit diese nach schweizerischem Recht und nach den bestehenden deutsch-schweizerischen privatrechtlichen Lieferungsverträgen kurzfristig zulässig war, wird noch zu prüfen sein."
Begründung nach Albrecht: Fortfall der Bundesgarantie für Clearingzahlungen. Verfasser vermutet aber eher der tiefe Stand der deutschen Kohlenlieferungen an die Schweiz. Verfaser bittet, den Gesandten in Bern bei Stampfli vorstellig werden zu lassen.
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