Language: ns
1940 - 1943
BAR E 2001(D)-/ 2/, 319, Dossier: C.45.11.A: Finanzberichte / Deutschland (1940-1943)
Information Independent Commission of Experts Switzerland-Second World War (ICE) (UEK)
Info UEK/CIE/ICE ( deutsch français italiano english):
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Zur Schachtel allgemein: Berichte der schweierzischen Gesandtschaften und Konsulate an das EPD.

Allgemein: Berichte der schw. Gesandtschaft in Berlin, die die Wirtschaft betreffen. Oft Übersendung von deutschen Zeitungsartikeln (die oft fehlen) samt kurzem Kommentar Frölichers.
U.a.
  • Zeitungsausschnitte aus deutschen Zeitungen mit Lob über die schweizerische Kriegswirtschaft, v.a. Essener National-Zeitung 17.10.1940 über die Anbauschlacht: "Es zeigt such jedenfalls, dass die Erfordernisse der Gegenwart stark genug sind, den Notwendigkeiten einer planenden Ordnung auch in einem Lande zum Durchbruch zu verhelfen, das sie aus einer doktrinären Einstellung heraus bisher immer ablehnte."
  • Schrift: Preise, Währungen und Güteraustausch in Europa und Übersee (hg. von der Reichs-Kredit-Gesellschaft AG Berlin), Januar 1941. [Evtl. nützlich für die deutsche Sicht der Dinge]. Von Frölicher als interessant bezeichnet (Frölicher an AA 13.3.1941).
  • Rede Walther Funk an der Reichsbank-HV (Zeitungsausschnitt o.D. und Name) samt Kommentar eines Mitarbeiters von Frölicher in Berlin (Anhang zu Brief Frölicher an AA 20.3.1942), in: E 2001 (D) 2, Bd. 319. Vgl. Zeitungsbericht aus "Der Angriff" 13.2.1943 über Funks Rede an der Hauptversammlung der Reichsbank von 1943. Darin kommt er auf die Bedeutung der Clearing-Salden zu sprechen (Frölicher an AA 13.2.1943).
  • Zwei Berichte Frölichers über die Errichtung einer "Notenbank im Ostland" (samt Zitaten aus deutschen Zeitungen) (Frölicher an AA 11.11.1942, 30.3.1943 und 12.4.1943).
  • Im Zuge von Schliessungsaktionen von Geschäften in Deutschland (um Arbeitskräfte und Energie zu sparen) werden vor allem Juweliergeschäfte geschlossen und ihre Produkte im Ausland verkauft. "Ein mir sonst als zuverlässig bekannter Landsmann, welcher als Uhrengrossist bei den zuständigen Behörden gut eingeführt ist, berichtet mir, dass in Kreisen des OKW der Bestand an beschlagnahmten Waren aus Gold auf ungefähr 10 Milliarden Reichsmark geschätzt wird. Ob dieser Betrag nicht als zu hoch gegriffen angesehen werden muss, entzieht sich meiner Beurteilung. Immerhin stehen den deutschen Stellen für den Einkauf von Waren im Balkan, der Türkei und der iberischen Halbinsel neue Zahlungsmittel zur Verfügung." (Brief Frölicher an AA 27.3.1943) [evtl. interessant für Raubgüter?]

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