Language: ns
1.1.1943-30.9.1943
PA/AA; R 113785; Ha Pol VI, Akten betr. Handelsbeziehungen zwischen fremden Ländern, Bd. 2: Handel 12: Schweden/Schweiz, 1/1943-9/1943
Information Independent Commission of Experts Switzerland-Second World War (ICE) (UEK)
Info UEK/CIE/ICE ( deutsch français italiano english):
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Signatur: PA/AA R 113785



Dossiertitel: Ha Pol VI, Akten betr. Handelsbeziehungen zwischen fremden Ländern, Bd. 2: Handel 12: Schweden/Schweiz, 1/1943-9/1943
Umfang: ca. 40 Bl.
Kurzbeschrieb:
Verbalnoten und Berichte betr. schweizerische Handelsausfuhr nach Schweden und umgekehrt; einzelne Waren- oder Warengruppen wie Pyrit- und Schwefelerze, Kondensatoren, Uhren, Messinstrumente. Die deutschen Vertretungen in der Schweiz bemühten sich durch "Vertrauensleute", über solche Ausfuhren etwa zu erfahren, um gfls. - zwecks Unterbindung einer allfälligen Weitergabe kriegswichtiger Waren an die Alliierten - den betreffenden Ausfuhren Durchlassscheine durch Deutschland nach Schweden zu verweigern oder sie in die Liste der geleitscheinpflichtigen Waren aufzunehmen. Zugleich auch Beobachtung des schwedisch-schweizerischen Handelsverkehrs: Überstücke von Meldungen des deutschen Zolls an das Reichsfinanzministerium über Durchfuhren aus Schweden nach anderen Ländern als Spanien und Portugal, hier also Schweiz

Einzelne Dokumente:

Bericht der Deutschen Gesandtschaft Bern v. 6.4.1943, 5 S. betr. Neue Vereinbarungen Schweiz-Schweden über den gegenseitigen Warenaustausch, hierin u.a. Bezug auf Bericht der Basler National-Zeitung, wonach die Schweiz drittgrösster Handelspartner Schwedens sei.






Bericht der Deutschen Gesandtschaft Stockholm betr. Wirtschaftsbesprechungen Schweden - Schweiz, 22.4.1943]


Die in Bern kürzlich geführten Verhandlungen hätten vor allem zum Ziel, Schwierigkeiten zu überwinden, die sich aus der schwedischen Preispolitik ergäben.
"Nach der schwedischen Statistik erreichte die Einfuhr aus der Schweiz im vergangenen Jahre einen Wert von 86 Mill. Kr., während für 93 Mill. Kr. Dorthin ausgeführt wurde. Das Gesamtvolumen lag daher, zum mindesten wertmässig, über dem Niveau von 1941. Die schwedische Einfuhr setzt sich in der Hauptsache aus chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen, aus Textilien, Maschinen, Apparaten und feinmechanischen Instrumenten zusammen. Die schwedischen Gegenleistungen bestehen vor allem aus Zellstoff, Papier, Eisen und Stahl sowie Maschinen."
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