Language: ns
1940
BAR; J.I.215(-)1990/279/, 2; Dossier 1940 (Nachlass Kohli)
Information Independent Commission of Experts Switzerland-Second World War (ICE) (UEK)
Info UEK/CIE/ICE ( deutsch français italiano english):
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* Interne Sitzung. Verhandlungen mit Deutschland, 13.9.40:
I. Kurs: Schwab: gestrige SNB-Direktionssitzung. "Schweizerisches Interesse betr Frankenfakturierung. Gewisse politische Bedenken." betr. Kurs: Fixer Kurs erhebliche Vereinfachung. Aber Marge müsste grösser sei: 4-5%. SNB lehnt Risiko ab.

* Vollsitzung 13.9.40:

Kursfrage: Hotz: Zweikontensystem müsse aufrechterhalten bleiben. Freies Spiel der beiden Währungen soll nicht durch staatlichen Massnahmen vereitelt werden. "Wir können uns mit einem fixen Kurs einverstanden erklären."
Rex: Höhe des Kurses: 176,26 Fr=100RM. Jetzt = 175,74... "Von Deutschland aus mit Änderung der RM nicht zu rechnen."
* Interne Sitzung ?

Schwab berichtet, dass Unterredung mit Schnorf, Rex und Schwab: Clearingkurs: 100 RM= 175,44 Fr. Schwab tritt nachdrücklich für Frankefakturierung bei Kriegsmateriallieferungen ein. SVSt werde aufpassen.

* Neues deutsches Kreditbegehren:

I. Vorsprachen Hemmen bei BRat Stampfli u. Dir Hotz am Samstag 16.11.40 und Montag 18.11.40.
Neuer Bedarf Milit 260 Mio Fr. + ziviler Bedarf Total 300 Mio. Fr.
II: Schweiz. Bemerkungen:
1. Wie steht es mit Lieferung des notwendigen Materials?
2. Produktionsmöglichkeit im Rahmen der schweiz. milit. u. zivilen Bedürfnisse
3. Staffelung der Fristen für die Vorschussaktion. Inflationsgefahr (deutscherseits) [?]
4. Verteilung der Aufträge auf die verschiedenen Produktionszweige
5. Vor allem: Deutsche Gegenlieferungen. Kohle u. Eisen. Schweizer Waren in den besetzten Gebieten.
III. Hierüber Verhandlungen mit Hemmen u. Seyboth

* Aufzeichnung Kohli aufgrund Interpellation NR Oprecht [Herbst 1940] über Affidavits / Nichtfeindeserklärungen / Staatsangehörigkeit / Fälschungen...

* Anbauschlacht. Konferenz vom 27.12.40:

[wenig Steno]

* Aufzeichnung Kohli, "Notwendigkeit der Nahrungsmittel-Autarkie" [Dezember 1940 ?]

* Plenarsitzung vom 6.8.1940:

Belgien und Holland. Deutscher Entwurf:
1. Stichtag für neue Geschäfte. Verrechnung ab 15.8.1940 über Clearing Deutschland-Schweiz. ... Einzahlung bei SNB. Weiterleitung nach Berlin. Direkter Postverkehr funktioniere noch nicht. "Sobald wieder in Gang [xxx] der Zahlungsaufträge direkt nach Haag erteilt werden. Berlin erhält bloss Mitteilung zum Verbuchen." Nebenkosten wie bisher im deutsch-schweizerischen Clearing. "Auszahlungen ohne Wartefristen für die neuen Geschäfte. Eventuell auf beiden Seiten in Vorlage treten."
Finanzforderungen: Abhängig vom Stand der Zahlungen Schweiz/Holland bzw Schweiz/Belgien. Nicht dagegen von Stand Deutschland/Holland bzw Deutschland/Belgien.
Versicherungsverkehr: "Deutschland sieht keinen freien Zahlungsverkehr vor. Schweiz hat Zahlungen frei gestellt. Es komme nicht in Frage, dass Deutschland dafür Bardevisen hergäbe."
Kursfrage: 42,76½ Gulden=100 Fr.
Einbezogen in den deutschen Verrechnungsverkehr: 1) Belgien 2) Holland 3) Norwegen. Nicht dagegen Luxemburg. ... Idee der Einbeziehung gewisser europäischer Länder in den Clearingverkehr. Für gewisse Transitwaren eventuell.
Holland: Devisenbewirtschaftung. Holland 28.6.1940. "Holländer lassen nur noch in dem Umfang Waren herein, als sie mit Warenlieferungen bezahlen können. [xx] Einfuhrkontingente. ... Erfordernisse für Einfuhr: a) Kontingentsbewilligung b) Devisenbewilligung. Bedarf wird geprüft.

* Notiz Kohli, "Rücksprache mit Herr de Haller", 21.4.?:

britische Zivilgefangene in Lagern in Frankreich [?]

* Aluminium I. Spez. Konferenz vom 27.7.1940:

* Aluminium II 31.7.40:
* Aluminium III, 2.8.40:

(KOPIEN)
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