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1929 - 1936
BAR E 2001(D)-/ 2/, 47, Dossier: B.14.21.A.5.: Auslieferungsverkehr mit Deutschland. Rechtshilfe in Strafsachen [1929-1936]
Information Independent Commission of Experts Switzerland-Second World War (ICE) (UEK)
Info UEK/CIE/ICE ( deutsch français italiano english):
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  • V.a. Deutsches Auslieferungsgesetz vom 23.12.1929 und Fall Zachäus Zink
    1930.
  • Evtl. interessant: Briefwechsel über die "allgemein anerkannten
    Gepflogenheiten" der diplomatischen Missionen. (Brief EPD(?) an Schw.
    Gesandtschaft in Berlin 17.6.1936)
  • Ein Fall von Waffenschieberei (Peters aus Schwerin, Bruno Spiro,
    Waffenhändler aus Hamburg). Es sollen von denen zwei Depots in Bern bzw.
    Kantonalbank Zürich bestehen (Schw. Konsulat Hamburg an Gesandtschaft
    Berlin 5.8.1936). Devisenstrafsache Leuthard und Seiler (ebda.)
  • Charles Brügger (Luzern) soll als Zeuge in Deutschland aussagen. Ihm wird
    freies Geleit zugesichert (obwohl er gar nicht angeklagt ist!), hat aber Angst zu
    gehen, weil er einen jüdischen Anwalt hat, der seinerseits mit dem früheren
    Reichstagsabgeordneten Dr. Marum aus Karlsruhe verassociert war. Letzterer
    war plötzlich im Konzentrationslager gestorben. Er fragt das EPD um Rat
    (Brügger an EPD 8.9.1936) Rechtsbüro der Abteilung für Auswärtiges rät ab
    (Rechtsbüro an Brügger 12.9.1936) Brügger geht nicht (Brügger an EPD
    14.9.1936). Vorladung erfolgte auf Postweg, nicht über die diplomatischen
    Vertretungen, was das EPD inakzeptabel findet (EPD(?) an Polizeiabteilung
    EJPD 30.9.1936). EJPD ist derselben Meinung, will beim Reichsministerium
    intervenieren (Polizeiabteilung an AA EPD 7.10.1936).

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