Langue: ns
1956-1961
BAR, E 2001 (E) 1978/84, Bd. 457 [Interhandel - PD/IGF in Abwicklung (1956-1961)]
Info Commission Indépendante d'Experts Suisse-Seconde Guerre Mondiale (CIE) (UEK)
Info UEK/CIE/ICE (
deutsch
français
italiano
english):
________________________
PD / IGF in Abwickl. (1956-1961)
E 2001 (E) 1978/84, Bd. 457
IG Farben in Abwicklung I (1956-1958)
21.3.1956, IG-Liquidatoren besuchen Stucki. Dieser erklärt ihnen, die Angriffe in FuW beruhten auf dem Vernehmlassungsmaterial der SVSt zum Rekurs der IH, der damals den Amerikanern in Übersetzung gegeben wurde und nun «vom Bankier Brupbacher rückübersetzt worden» sei. (2)
28.2.1957, Bericht Hofstetter über die von FuW benutzten Dokumente (28 S.) Zitiert ausführlich aus den Tarndiskussionen bei IG Farben 1939.
1957 wünscht Anwalt Dr. Andreas M. Rickenbach, Zürich, Einblick in gewisse Akten, da er den IG-Liquidator Schmidt zu treffen gedenkt. Tatsächlich spricht Schmidt schliesslich 1.6.1957 zusammen mit Rickenbach bei Petitpierre vor.
28.5.1957, Schweiz. Gesandter BRD an Kohli. Ein Prof. Haberland habe sich bei ihm gemeldet. «Prof Haberland habe mit aller Deutlichkeit Herr Dr. Schmitt erklärt, dass nach Auffassung diese nichts von Interhandel zu fordern hätte.»
25.6.1957, Aktennotiz einer Besprechung der Liquidatoren bei Petitpierre mit Iselin, Germann, Wehrli, Ott usw.
Es folgt viel Korrespondenz zwischen Interhandel, SVSt, PD, den Liquidatoren, H.J. Abs, dazwischen die bereits bekannten Dokumentationen von Hofstetter. Rickenbach ist als Anwalt für die Liquidatoren tätig.
IG Farben in Abwickl. II (1958-1961)
Alfred Schaefer als neuer Teilhaber am Korrespondenzzirkus, der sich ebenfalls besorgt um die Ansprüche von IGF.
7.11.1958, Kohli an Prof. Paul Guggenheim c/o Botschaft Den Haag. Er teilt ihm mit, dass von IGF beauftragte US-Anwaltsbüro Cahill, Gordon, Reindel und Ohl sei bereits vor dem Krieg für Farben tätig gewesen. Loftus Becker habe dem Büro ebenfalls angehört, bevor er ins State Dpt. übergetreten sei, und werde auch später wieder dorthin zurückkehren. Alte Seilschaften also auch in den USA...
12.11.1958, Hofstetter an Kohli. Schickt einige Briefauszüge von 1941, die zusätzliches Licht auf die Lösung der Beziehungen würfen. (Kopie 1)
Die IG Farben-Intervention in USA erfolgt im Nov. 1958. Notiz Gelzer, 2.2.1959, Generaldir. Reinhardt teilt mit, er sei vom dt. Staatssekretär Scherpenberg, mit dem er befreundet ist, zu einem Meinungsaustausch über Interhandel eingeladen worden; er werde ihn heute in Basel treffen und darüber informieren. Diese Mitteilung fehlt leider hier.
30.12.1959, Schaefer an Petitpierre und Kohli. Informiert über den Stand der Dinge. (Kopie 2)
Der Band enthält im übrigen noch einige wenige witere Materialien zur Interpellation Oprecht (geht nicht über Bd. 457 hinaus).
deutsch
français
italiano
english):________________________
PD / IGF in Abwickl. (1956-1961)
E 2001 (E) 1978/84, Bd. 457
IG Farben in Abwicklung I (1956-1958)
21.3.1956, IG-Liquidatoren besuchen Stucki. Dieser erklärt ihnen, die Angriffe in FuW beruhten auf dem Vernehmlassungsmaterial der SVSt zum Rekurs der IH, der damals den Amerikanern in Übersetzung gegeben wurde und nun «vom Bankier Brupbacher rückübersetzt worden» sei. (2)
28.2.1957, Bericht Hofstetter über die von FuW benutzten Dokumente (28 S.) Zitiert ausführlich aus den Tarndiskussionen bei IG Farben 1939.
1957 wünscht Anwalt Dr. Andreas M. Rickenbach, Zürich, Einblick in gewisse Akten, da er den IG-Liquidator Schmidt zu treffen gedenkt. Tatsächlich spricht Schmidt schliesslich 1.6.1957 zusammen mit Rickenbach bei Petitpierre vor.
28.5.1957, Schweiz. Gesandter BRD an Kohli. Ein Prof. Haberland habe sich bei ihm gemeldet. «Prof Haberland habe mit aller Deutlichkeit Herr Dr. Schmitt erklärt, dass nach Auffassung
25.6.1957, Aktennotiz einer Besprechung der Liquidatoren bei Petitpierre mit Iselin, Germann, Wehrli, Ott usw.
Es folgt viel Korrespondenz zwischen Interhandel, SVSt, PD, den Liquidatoren, H.J. Abs, dazwischen die bereits bekannten Dokumentationen von Hofstetter. Rickenbach ist als Anwalt für die Liquidatoren tätig.
IG Farben in Abwickl. II (1958-1961)
Alfred Schaefer als neuer Teilhaber am Korrespondenzzirkus, der sich ebenfalls besorgt um die Ansprüche von IGF.
7.11.1958, Kohli an Prof. Paul Guggenheim c/o Botschaft Den Haag. Er teilt ihm mit, dass von IGF beauftragte US-Anwaltsbüro Cahill, Gordon, Reindel und Ohl sei bereits vor dem Krieg für Farben tätig gewesen. Loftus Becker habe dem Büro ebenfalls angehört, bevor er ins State Dpt. übergetreten sei, und werde auch später wieder dorthin zurückkehren. Alte Seilschaften also auch in den USA...
12.11.1958, Hofstetter an Kohli. Schickt einige Briefauszüge von 1941, die zusätzliches Licht auf die Lösung der Beziehungen würfen. (Kopie 1)
Die IG Farben-Intervention in USA erfolgt im Nov. 1958. Notiz Gelzer, 2.2.1959, Generaldir. Reinhardt teilt mit, er sei vom dt. Staatssekretär Scherpenberg, mit dem er befreundet ist, zu einem Meinungsaustausch über Interhandel eingeladen worden; er werde ihn heute in Basel treffen und darüber informieren. Diese Mitteilung fehlt leider hier.
30.12.1959, Schaefer an Petitpierre und Kohli. Informiert über den Stand der Dinge. (Kopie 2)
Der Band enthält im übrigen noch einige wenige witere Materialien zur Interpellation Oprecht (geht nicht über Bd. 457 hinaus).
Recommandation de citation:
Copier